Sprachferien in Kärnten?

Profiorganisation verdienen eine Menge Geld, wenn sie Kinder und Jugendliche zu Sprachaufenthalten in den Sommermonaten nach England, Spanien oder Malta locken. Drehen wir den Spieß doch um: Kärnten mit seiner gelebten Mehrsprachigkeit, seinen touristischen Assets und mittlerweile vielen Jugendevents (z.B. Beach-Volley-Ball) könnte doch auch professionell Sprachferien für Schüler/innen aus ganz Europa und darüber hinaus anbieten. Warum hat sich noch keiner die Mühe gemacht, Bildungsträger, Lehrerinnen und Lehrer mit Touristikern an einen Tisch zu bringen und Kärntens Chancen als neues Mekka für professionelle Sprachaufenthalte für Jugendliche auf die Beine zu stellen? Ausbildungsmodule könnten mit dem Erlebnis Alpen und Adria kombiniert werden. Kärnten könnte in vielen Bereichen profitieren, vor allem, dass Jugendliche später gerne in die erlebte Welt zurückkehren. So gesehen könnte das ein besonders nachhaltiges Projekt für Kärnten werden.

1 Kommentar

  1. Eine schöne Idee mit den Sprachen die Welt zu verbessern!
    Ein Sprachkurs – eigentlich jeder – sollte ein Erlebnis bleiben – viele Einsichten in die Kultur des Sprachgebiets bieten und dem Lernender unser Land vertrauter machen!

    Lediglich habe ich bereits mit den Feriensprachschulen in der Vergangenheit darüber gesprochen. Eine erfahrene Geschäftsfrau erzählte mir, dass sie ihr Institut geschlossen hat, weil die Haftung und das Zügeln der Jugendlichen nur äußert schwer waren.

    Deswegen sehe ich die Organisation in einer Form vom Vereinsaustausch, wo man die Zusammenarbeit mit den Vereinen anstreben würde, die schon die Jugendlichenaktivitäten durch ihr gemeinsames Interesse und in Rahmen eines Vereinsprogramms ausführen, da so eine Atmosphäre der Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit leichter hoch kommt.

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